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Immobilienfinanzierung

Eine Immobilienfinanzierung sollte immer genau geplant werden,
viele wichtige Punkte gilt es zu beachten.

Eigenkapital

Wer an den Kauf einer Immobilie denkt, sollte über genügend Eigenkapital verfügen (wenigstens 20 Prozent), denn daran orientiert sich auch die Höhe des Darlehens. Je mehr Eigenkapital aufgebracht werden kann, umso niedriger werden die Finanzierungskosten und dadurch auch die monatliche Belastung.

Als Eigenkapital werden zum Beispiel Arbeitgeberdarlehen, Bausparguthaben, Barmittel, Sparguthaben, Versicherungsguthaben sowie Wertpapiervermögen bezeichnet.

Man kann auch das schon bestehendes Eigenkapital mittels Eigenleistungen beim Hausbau aufstocken. Hierfür sollte man maximal 5-10 Prozent der Baukosten einsetzen. Die Summe der Eigenleistung orientiert sich nach dem Preis, der von einem entsprechenden Unternehmen bei der Ausführung dieser Arbeiten gefordert wäre.

Wichtig zu beachten: Man sollte nur solche Arbeiten leisten, die seinen handwerklichen Kenntnissen entsprechen, wie zum Beispiel das Anlegen der Außenanlage, Baureinigung oder Malerarbeiten.

Wer sich zur seiner Immobilienfinanzierung jedoch für eine Kreditaufnahme entscheidet, sollte einen genauen Kreditvergleich bzw. online Kreditvergleich, falls die Beantragung des Kredites mittels Internet erfolgt, machen.

Hypothekendarlehen

Hypothekendarlehen sind Zweig der Realkrediten. Unter Realkrediten versteht man dauerhafte Darlehen, dessen Sicherung durch Grundpfandrechte wie Grundschulden oder Hypotheken erfolgt. Im Grundbuch werden immer Grundschulden eingetragen, obwohl der Begriff Hypothekendarlehen inzwischen in den Sprachgebrauch eingegangen ist.

Hypothekendarlehen finden Anwendung bei der Finanzierung von Neu- und Umbauten und der Modernisierung des privaten Wohnungsbaues. Sie sind zweckgebunden. Durch Hypothekenbanken wird das Traumhaus meistens nur bis zu 60 Prozent des Beleihungswertes finanziert.

Aber oft ist eine Finanzierung bis 60 Prozent des Beleihungswertes nicht genügend. Aus diesem Grunde sollte man auch zusätzliche Finanzierungsmittel wie Lebensversicherungen oder Bausparverträge in Acht nehmen oder nach einer Bank suchen, welche die Fianzierung bis zu 100 Prozent des Beleihungswertes sichert.

Hypothekendarlehen werden nach zwei Formen der Tilgung unterschieden. Falls die Rate einen festen Tilgungsanteil enthält, spricht man von einem Annuitätendarlehen. Erfolgt die Tilgung des Darlehens erst am Ende der Zinsbindungsfrist, handelt es sich um ein endfälliges Darlehen.

Annuitätendarlehen: Unter Annuitätendarlehen versteht man ein dauerhaftes Darlehen (Laufzeiten von bis zu 32 Jahren). Zinsbindungsfrist und Laufzeit können ganz individuell den Wünschen und Möglichkeiten des Darlehensnehmer angepasst werden. Die festen Jahresraten bestehen aus dem Tilgungssatz und dem Nominalzinssatz.

Die Rückzahlung eines Endfälliges Darlehens erfolgt in einer Summe zu einem im Voruas bestimmten Zeitpunkt. Der Darlehensnehmer hat die Möglichkeit anstatt der Tilgungsleistungen, Ansparbeträge auf seine Kapitallebensversicherung oder seinen Bausparvertrag einzuzahlen.